In der über 20 Jahre dauernde Besetzung wurde der Geheimbund La Trinitaria von Duarte, Mella und Sanchez gegründet und am 27. Feburar 1844 erreichten sie die durch eine Revolution in Santo Domingo die Unabhängigkeit und somit die Gründung der Dominikanischen Republik.
Es folgte noch einmal die Abgabe der Souveränität des Staates durch den 1. amtierenden Präsidenten und endlich nach einigen Jahren erfolgte durch den Bürgerkrieg von 1865 die Wiederherstellung der Unabhängigkeit.
Die folgende Zeit erwies sich zunehmend als schwierig und US$ -Anleihen als Tropfen auf den heissen Stein. Durch wirtschaftliche Zwänge gab die junge Republik ihre Souveränität nach und nach an die USA ab, die 1916 Besetzer wurden und Neustrukturierungen in allen Bereichen durchsetzen konnten.
Trujillo wurde von den Besetzern gefördert und er nutzte seine Machtposition dadurch aus, dass er äusserst korrupt war und politische Gegner ermorden liess. Er wurde am 30.Mai dann selbst ermordet.Sein Nachfolger wurde durch ein Militaerputsch ins Exil getrieben. Nochmal kamen amerikanische Soldaten zum Einsatz.
J.Balaguer ,gewählter President ab 1966, gab sich in seiner Politik USA-freundlich. Er richtete Freihandelszonen ein und kurbelte damals den Tourismus an.
Heute macht der Tourismus ca.35 % des Bruttosozialproduktes aus. Die Zuckerproduktion liefert den Rohstoff für einen weiteren grossen Wirtschafsfaktor : Rum. Ausserdem gewinnt die Tabakproduktion immer mehr an Bedeutung.
Von der turbulenten Vergangenheit ist in der Gegenwart nicht mehr viel zu spüren. Im Gegenteil: Die Lebensphilosophie der Dominikaner ist ausgeprochen gelassen.
Der im August 2004 neu gewählte Präsident Leonel Fernandéz löst nun den Präsidenten Mejia Hipólito ab, der das Land in den letzten 4 Jahren nahe einem Wirtschaftskollabs gebracht hatte. Nun hoffen die Dominikaner, dass die Zeit der grossen Korruption vorbei ist und es wirtschaftlich wieder Perspektiven gibt. |